Hintergrund

In diesen Blog schreibe ich von meiner Reise in die Welt, auf der ich seit dem 26. Juni 2013 bin. Es ist eine Wanderschaft aus freien Stücken, dorthin wo Hilfe gebraucht wird. Soweit wie anwendbar nach den Regeln der Zimmerleute u.ä. auf der Walz, jedoch ohne entsprechenden beruflichen Hintergrund.
 
Wie ist diese Idee entstanden?
Mein äusseres Leben hat sich im letzten Jahr ziemlich komplett aufgelöst. Sowohl mein Geschäftsfeld löste sich auf, wie auch die Ehe zeitgleich auseinanderging. Und für etwas Neues, was mir vorschwebte, war die Zeit noch nicht reif. So entstand die Frage: „Wenn das alles nicht ist, was ist dann?“ Diese Frage begleitete mich einige Tage, bis dann in einer Meditation das innere Bild von mir entstand mit Wanderstock, Rucksack und Hut draussen in der Welt. Dieses innere Bild gewann in den Folgewochen immer mehr an Kraft, sodass ich begann, es in die Realität umzusetzen. Vom Erscheinen des inneren Bildes im Juli 2012 bis zum Start der Reise vergingen 11 Monate, in denen ich alles Geschäftliche abwickelte, die Wohnung auflöste, fast allen Hausrat weggab und die Ehe geschieden wurde. Es brauchte einiges an administrativen Aufwand, alle Dinge sauber zu erledigen und abzuschliessen, ich kann nun aber sagen:
Es ist geschafft!
 
Nun bin ich mit Rucksack, Wanderstock und Hut in der Welt unterwegs!
Es fühlt sich richtig gut an, nur mit dem wesentlichen Hab und Gut am Rücken auf dem Weg zu sein.
 
Was ist die Motivation?
Der Weg in die Welt ist für mich eine Form, mich dem Leben hinzugeben.
 
Ich möchte in die Welt hinaus zu den Menschen, die Hilfe und Unterstützung brauchen und bei denen ich meine Fähigkeiten und Talente sinnvoll einsetzen kann.
 
Und mir ist klar, dass mir auf dem Weg auch Ängste und andere „alte Themen“ begegnen werden. Das ist gut so, diese sind willkommen und ich möchte mich ihnen stellen, in diesem Sinne ist es auch ein innerer Weg und ein Weg des Wachstums.
 
Weiter ist dieser Weg für mich der Übergang in etwas Neues, wobei ich keine Ahnung habe, was das Neue sein wird. Ich möchte einfach offen sein für das was kommt.
 
Und folgender Punkt ist mir dabei wichtig:
Mein Plan ist kein Plan zu haben!
Denn geplant habe ich in meinem alten Leben genug, ich möchte jetzt mal erleben was passiert, wenn ich dies sein lasse.
 
Und so freue ich mich, auf alles Neue, was mir auf dem Weg begegnet: Menschen, Situationen, Herausforderungen, Erkenntnisse und einfach ein entspanntes Sein.
 
Hierzu auch ein schöner Text, der mir zu Beginn der Reise zugesandt wurde:
Ich finde die Welt verheissungsvoll
 
In diesem Sinne allen Lesern eine gute Zeit!

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