Explosion von Beitragen

Die regelmässigen Leser des Blogs werden feststellen, dass auf einen Schlag einige neue Beiträge erschienen sind, zum Teil auch rückwirkend. Einerseits habe ich nun die Zeit gefunden, angefangene Beiträge zu Ende zu schreiben, andererseits habe ich einige technische Herausforderungen rund um die Bilder gelöst.
Hier die Liste der Beiträge aus früherer Zeit, die ich nun rückwirkend online gestellt habe:
Ab dem Beitrag „Highland Herbs Tasmania“ ist alles wieder in der normalen Reihenfolge… Viel Spass beim stöbern.
Und nun zum Hintergrund der Verzügerung. In den genannten Artikeln wollte ich mehr Bilder integrieren, um mehr über die Bilder von meinen Erlebnissen zu erzählen. Vorallem die Landschaften kann ich nicht gut in Worten beschreiben. Damit bin ich dann auch bei der grössten Herausforderung, die ich in den letzten Monaten hatte: Das ist der Bildworkflow von meiner Digitalkamera in irgendein Online-Portal, damit ich die Bilder in diesem Blog einbinden konnte. Dabei handelt es sich um viele Bilder, zumindest hunderte die ich ausgewählt hier einbinden möchte, ausgewählt und verschlagwortet aus tausenden von Bildern. Und das alles nur über den iPad. Dies war und ist dann auch die grösste Schwierigkeit: die Restriktionen die Apple ihren iPad-Nutzern aufbürdet. Ich kann definitiv sagen, dass ein iPad nicht für eine Weltreise geeignet ist, ausser man hat seinen grossen Mac Pro mit iTunes immer im Rucksack mit dabei.
Ich hab Monate gebraucht und einige teure Apps ausprobiert, um zum Ende nun einen funktionierenden Workflow für meine Bilder zu finden. Mit den Standard-Apps von Apple geht da gar nichts, das ist nur ein Haufen Schrott. Und nicht nur bei Bildmanagement und Sharing, auch beim unterwegs verwalten von Musiklisten und vielem mehr stolpert man ständig über absichtlich eingebaute Hindernisse in der Software, die ein Weltreisender einfach nicht braucht. Damit ist für mich auch klar, dass ich mich über die nächste Zeit von Apple-Produkten verabschieden werde und nur noch offene Alternativen wählen werde, bei welchen ich nicht vom Hersteller am Gängelband gehalten werde!
Das ist nun soweit alles im Griff und ich hab auch gerade die Verschnaufpause in Darwin, um all die Erinnerungen und Eindrücke niederzuschreiben. Und all die Bilder zu sortieren, selektieren und verschlagworten. Daraus resultieren nun die aktuellen und auch die rückwirkend nun fertig gewordenen Beiträge.
Und für technisch Interessierte der Workflow der Bilder von meiner Digicam in den Blog:
  • Als Digicam verwende ich eine Sony DSC-HX50V die kompakt und leistungsfähig ist. Der grosse Vorteil ist, dass sich mit ihr die Bilder direkt über WLan auf das Smartphone oder hier bei mir den iPad übertragen lässt. Der Nachteil ist, dass sie nicht sonderlich robust ist, ich hab lauter Schwierigkeiten mit Blendenverschluss und Objektiveinstellung, dazu ist mittlerweile das Display zu 2/3 kaputt. Keine Empfehlung von meiner Seite.
  • Auf dem iPad landen die Bilder in der Standard Photo-App von Apple, welche jedoch nicht in der Lage ist, die Bilder in der richtigen zeitlichen Reihenfolge zu sortieren. Speziell wenn die Bilder aus mehreren Quellen in der Photo-App zusammen kommen, da entsteht ein riesengrosses Chaos. Apple ist der Bug seit zwei Jahren bekannt, es kommt aber keine Fehlerbehebung.
  • Die weitere Bildverwaltung erfolgt nun deshalb meinerseits in der App „Photosmith“ die zwar recht teuer ist, aber von Profis für Profis entwickelt wurde. Darin kann ich nun die umfangreiche Auswahl und Verschlagwortung der Bilder für die spätere Online-Verwendung komfortabel vorbereiten. Und damit ist auch gleich die Arbeit für nach der Reise getan, die verschlagworteten und sortierten Bilder lassen sich direkt in Lightroom importieren (Bild-Verwaltungssoftware von Adobe für professionellen Einsatz). Aus Photosmith lassen sich die ausgewählten Bildern über verschiedene Wege ins Netz hochladen (exportieren), ich wähle die PhotoCopy-Methode an die FlickrStackr-App, da beim direkt Upload an Flickr eine manuelle Umsortierung nicht möglich ist.
  • Für den Upload verwende ich FlickrStackr, weil es die beste App ist, um die eigenen Bilder bei Flickr zu verwalten. Es lassen sich (fast) komplett alle Einstellungen zu den Bildern anpassen, ohne in das umständliche Web-Frontend von Flickr zu gehen. Ich nutze FlickrStackr, um die Rechte der Sichtbarkeit und das Copyright zu setzen.
  • Dann sind die Bilder mit entsprechenden Beschriftungen und Tags (aus Photosmith) sowie anderen Einstellungen (aus FlickrStackr) online in Flickt verfügbar. Ich hab Flickr als Online-Bildspeicher gewählt, weil es mit einem Terabyte freien Speicherplatz sehr umfangreich ist und es gute WordPress-Plugins gibt, um die Bilder aus Flickr in meinem Blog einzubinden. Und ich wollte die Bilder nicht direkt in meinem Blog haben, weil die Bildberwaltung in WordPress selber nicht so gut und der Speicherplatz dort begrenzt ist
  • Die Verknüpfung von Flickr in mein Blog erfolgt über das WordPress-Plugin „Slickr-Flickr“. Alle Bildgallerien mit den zeitlich ablaufenden Bildfolgen sind darüber realisiert. Die Vorteile sind meinerseits das schöne Aussehen der Gallerien und die vielfältigen Einstellmöglichkeiten, der Nachteil ist, dass es nur codiert werden kann und kein Userinterface zur Verfügung steht. Ich kann damit leben und es dient mir im Gesamtkonzept sehr gut.
  • Die Texte – wie jetzt gerade – schreibe ich übrigens über Blogsy, eine gute Blog-App für ganz verschiedene Blog-Plattformen. Der grosse Vorteil ist, dass die Beiträge offline geschrieben und verwalten werden können, nur für die Veröffentlichung oder aktuelle Änderung eine Internetverbindung benötigt wird. Für Reisende wir mich ein ganz grosser Vorteil, zumal es einfach eine gelungene App ist.
Soweit zum technischen, ich hab ziemlich viel ausprobiert und einige unnötigen Apps heruntergeladen, damit kann ich aber nun den Blog und die Bilder so verwalten wie es mir und ich hoffe auch Euch dient…
Viel Spass bei weiterlesen.
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